Versuchungen der Großstadt

Moinsen,

Kennt ihr den Unterschied zwischen Stadt und Land? Auf dem Land hat man Geld, aber nichts was man kaufen könnte und in der Stadt hat man alles, alles außer Geld. Zum Beispiel Schreibwarenläden, die Gibt es auch in Gotha aber weil die Nachfrage nicht so groß ist, gibt es so manch Coole Sachen einfach nicht. Bei meinem Letzten Heimataufenthalt unterhielt ich mich mit der Verkäuferin in einem Laden über Copic Market und sie meinte das sie die selber toll fände aber keinen Absatz dafür fände. Schade eigentlich denn bis auf den exorbitanten Preis, 5€ pro stück bei rund 300 Farben, sind die Dinger echt gut. Jedenfalls sind das so Sachen die man in Berlin ohne Mühe Finden kann, noch viel schneller findet man bei der Gelegenheit aber den Boden seines Portmonees.

Nicht zu unterschätzen sind diese Läden wo sie Kram aus Wohnungsauflösungen verkaufen. Da muss man echt stark sein wenn die eigenen 4 Wände nicht so aussehen sollen wie eben diese Läden (vollgestellt mit Kram bis unters Dach). Ich frag mich wie Frauen die Umstellung vonm Land auf das Stadtleben verkraften? Wie widersteht man dem Konsumangebot was sich da plötzlich auftut? Wenn es schon die Berlinerinnen nicht schaffen zu widerstehen sagt das doch schon einiges.

Da ich ja chronisch pleite bin hndhabe ich es so, das ich nur kaufe wovon ich weiß, das ich es will und Brauch. Neue Hosen brauch ich, will ich aber nicht, Geld gespart. Neue Computerspiele will ich, brauch ich aber nicht und schon wieder Geld gespart. So lernt man mit der Zeit dem Konsum wenigstens etwas die Stirn zu bieten. Wenn ich jetzt einen Schreibwarenladen betreten würde, wäre es aus. Denn da braucht man alles irgendwie und will grundsätzlich auch alles erst einmal haben. Das fängt bei Bleistiften an “Ohh 7B genau so einen brauch ich noch, denn die anderen 3 davon sind ja mal irgendwann aufgebraucht… usw.” und hört bei teuren Füllern auf.

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