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Vor kurzem veröffentliche eine Studie die Ergebnisse darüber, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist in einer deutschen Großstadt gestalkt zu werden. Dabei wurde das Ergebnis so ermittelt, dass man sich die Anzeigen pro 100 000 Anwohner wegen Nachstellung und Stalking anschaute. Dabei gab es überraschende und vor allem auch deutliche Ergebnisse. So liegt Köln in dieser Studie mit gehörigem Abstand vorn und ist somit die Großstadt in Deutschland in der man am meisten damit rechnen muss gestalkt zu werden. Absolutes Schlusslicht ist dabei Nürnberg. Dabei sind die Unterschiede der Zahlen schon gravieren. So wurde in Köln nach den oben genannten Angaben ein Wert von über 142 ermittelt, während in Nürnberg lediglich 16 Anzeigen auf 100 000 Einwohner wegen solcher Fälle eingingen. Die Hauptstadt Berlin liegt dabei auf dem 6ten Platz und weist einen Wert von 66,2 auf, was nicht einmal die Hälfte des Spitzenreiters Köln ist. So sind Köln und der Zweite Leverkusen die einzigen beiden Städte die einen Wert über 100 erlangen. Auf den beiden Plätzen dahinter folgen zwei ostdeutsche Städte, wobei diese mit Rostock 99 und Magdeburg 73 deutlich geringere Zahlen aufweisen und so zeigen, dass vor allem im Ruhrpott eine hohe Quote zu sein scheint.
Verhaltenspsychologen erklären das Ergebnis als wenig überraschend. So tritt Stalking vor allem in den Gebieten auf in den zum einen eine große Anonymität herrscht und zum anderen eine große Scheidungsrate. So ist Nürnberg eben eine große Stadt mit Kleinstadtflair die vermittelt, dass jeder jeden kennt und somit die Verbrecherrate allgemein sehr niedrig ist. Die Scheidungsrate ist Köln dabei allgemein sehr hoch und gerade Liebeskummer ist häufig ein Grund für Stalking da man entweder sehr anhänglich wird oder sich aber rächen möchte.