
Stalking, Foto: darty28_flickr
Stalking ist das krankhafte und inzwischen auch strafrechtliche verfolgbare Nachstellen und Verfolgen von Personen mit Briefen,Telefonaten, E-Mails und über andere Kanäle.
Besonders häufig sind Prominente davon betroffen, denn sie stehen im Licht der Öffentlichkeit und schnell kann die Bewunderung dieser von Seiten der Täter auch in blinden Hass mit tätlichen Übergriffen umschlagen.
Laut Aussagen des forensischen Psychiaters der Monash-University in Melbourne (Australien) Paul Mullen sind diese VIP-Stalker meist seelisch gestört. Sie leiden oftmals unter Psychosen,welche auch mit schweren psychischen Störungen und dem Verlust des Realitätssinnes einhergehen.
In Studien konnte nachgewiesen werden, dass die Promi-Stalker etwa zu 80 Prozent an einer psychischen Krankheit,wie etwa Schizophrenie,Halluzinationen oder Wahrnehmungsstörungen leiden. Diese Gruppe von Stalker wird mit dem Begriff “intimacy seekers” (“Intimitätshungrige”) zusammengefasst. Dabei versuchen die Täter krampfhaft eine Beziehung zu ihren Opfern aufzubauen. Dabei leiden sie häufig unter einer Psychose mit der wahnhaften Zuneigung zu einer unerreichbaren Person. Sie glauben, dass auch ihr Opfer sie liebe.
Hilfe für Stalker ist auch deshalb sehr wichtig, weil damit Gewalt und Attentate vermieden werden können. Denn ungefähr die Hälfte der Anschläge auf Prominente ist auf Stalker zurückzuführen.
Seit März 2007 gibt es ein Anti-Stalking-Gesetz, womit die Verfolger auch rechtlich belangt werden können. Dabei kann es in schweren Fällen sogar zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren kommen, wenn der Täter durch die Tat den Tod des Opfers, eines angehörigen oder dem Opfer nahestehenden Person verursacht hat.