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	<title>Die Infobox</title>
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	<description>Mit Durchblick durch den Alltag</description>
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		<title>Kündigung wegen Stalking</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 15:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gerichtsurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesarbeitsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigungsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Privatsph&#228;re der Arbeitskollegen nicht respektiert wird, nicht-dienstliche Kontaktaufnahmen vorgenommen an diese vorgenommen, obwohl deren Wunsch eindeutig dagegen spricht, dann handelt es sich um schwerwiegende Verst&#246;&#223;e eines Arbeitnehmers gegen seine vertragliche Nebenpflicht. Solche Tatsachen k&#246;nnen zu einer K&#252;ndigung des Arbeitsverh&#228;ltnisses f&#252;hren, die hierbei durchaus gerechtfertigt ist. Die Umst&#228;nde der jeweiligen Situation entscheiden allerdings dar&#252;ber, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7822" class="wp-caption alignleft" style="width: 350px"><img class="size-medium wp-image-7822" title="&copy; RioPatuca - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/05/wpid-4fd3b1b966bb98fb87c021618f3b44b3.jpeg" alt="&copy; RioPatuca - Fotolia.com" width="340" height="226" /><p class="wp-caption-text">&copy; RioPatuca - Fotolia.com</p></div>
<p>Wenn die Privatsph&auml;re der Arbeitskollegen nicht respektiert wird, nicht-dienstliche Kontaktaufnahmen vorgenommen an diese vorgenommen, obwohl deren Wunsch eindeutig dagegen spricht, dann handelt es sich um schwerwiegende Verst&ouml;&szlig;e eines Arbeitnehmers gegen seine vertragliche Nebenpflicht. Solche Tatsachen k&ouml;nnen zu einer K&uuml;ndigung des Arbeitsverh&auml;ltnisses f&uuml;hren, die hierbei durchaus gerechtfertigt ist. Die Umst&auml;nde der jeweiligen Situation entscheiden allerdings dar&uuml;ber, ob es im Voraus einer einschl&auml;gigen Abmahnung bedarf.</p>
<p>Das <a href="http://www.bundesarbeitsgericht.de/" target="_blank">Bundesarbeitsgericht in Erfurt</a> entschied k&uuml;rzlich, dass bei Bedr&auml;ngen und Bel&auml;stigen von Arbeitskollegen mit einer au&szlig;erordentlichen K&uuml;ndigung zu rechnen ist. Dies zeigte ein Beispiel eines Stalking-Falls, wobei ein Verwaltungsangestellter in Hessen eine Leiharbeiterin bel&auml;stigte, indem er ihr Unmengen von E-Mails, Anrufen zukommen lie&szlig; und ihr st&auml;ndige Besuche im B&uuml;ro abstattete, die eindeutig nicht-dienstlicher Art waren.</p>
<p>Um weiteren privaten Kontakt zu sichern, drohte der Verwaltungsangestellte seiner Kollegin, daf&uuml;r zu sorgen, dass sie keine Festanstellung beim Land Hessen erh&auml;lt. <br />In diesem Fall liegen bereits Auff&auml;lligkeiten und Beschwerden wegen Bel&auml;stigung gegen den Angestellten vor, und das Landesarbeitsgericht muss nur noch die Umst&auml;nde &uuml;ber Notwendigkeit einer Abmahnung pr&uuml;fen.</p>
<p>Schon einige Jahre zuvor wurde ihm durch das Landgericht das Ergebnis eines Verfahrens vor der Beschwerdestelle mitgeteilt, welches vorsah, dass sich der Verwaltungsangestellte die unmittelbare Kontaktaufnahme zu einer Mitarbeiterin zu unterlassen habe. <br />Bei dem darauf folgenden Fall der Leiharbeiterin und deren Anh&ouml;rung, k&uuml;ndigte das Land das Arbeitsverh&auml;ltnis au&szlig;erordentlich und fristlos. Das Arbeitsgericht wie eine K&uuml;ndigungsschutzklage sogar ab.&nbsp;</p>
<p>Der Senat hatte die neue Verhandlung an das Landesarbeitsgericht zur&uuml;ckverwiesen und konnte nicht allein &uuml;ber die Rechtfertigung der K&uuml;ndigung entscheiden. Noch immer ist von rechtlicher Seite her unklar, ob der Vorfall und die Beschwerden aus der Vergangenheit, in diesem Fall eine Abmahnung entbehrlich machen.</p>
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		<title>Heftige Debatten um Ariane Friedrich-Fall</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michelle</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarios]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane Friedrich]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem wurde es durch die Medien laut und an vieler Stelle heiß diskutiert. Man war sich jedoch kaum einig, über moralisch vertretbar oder nicht, in dem Fall um Hochspringerin und Polizeikommissarin Ariane Friedrich. Diese hatte im Internet einen Belästiger an den Pranger gestellt. Obwohl zunächst Opfer, droht Friedrich in dieser Stalking-Affäre nun ein Disziplinarverfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7433" class="wp-caption alignleft" style="width: 166px"><img class=" wp-image-7433" title=" Frank Täubel - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/05/wpid-9e1b8cef3f07a39280c46a3e1c44f7fe.jpeg" alt=" Frank Täubel - Fotolia.com" width="156" height="234" /><p class="wp-caption-text">Frank Täubel - Fotolia.com</p></div>
<p>Vor Kurzem wurde es durch die Medien laut und an vieler Stelle heiß diskutiert. Man war sich jedoch kaum einig, über moralisch vertretbar oder nicht, in dem Fall um Hochspringerin und Polizeikommissarin Ariane Friedrich. Diese hatte im Internet einen Belästiger an den Pranger gestellt. Obwohl zunächst Opfer, droht Friedrich in dieser Stalking-Affäre nun ein Disziplinarverfahren der Hessischen Polizei.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/pages/Ariane-Friedrich/147222666604" target="_blank">Ihre Facebook-Seite</a> nutzte die Sportlerin dazu, eine an sie gerichtete, anzügliche E-Mail zu veröffentlichen. Vervollständigt wurde das Ganze durch Ariane Friedrich, indem Name und Wohnort des Absenders angegeben wurden. Auch die Begründung für das Vorgehen fand sich auf ihrem Profil. So stellte sie klar, dass sie bereits in der Vergangenheit von Stalkern belästigt wurde und nun dringenden Grund zum Handeln sah.</p>
<p>Die 28-jährige Hallen-Europameisterin handelte demnach in ihren Augen aus einer Notlage heraus richtig. Um sie herum jedoch wuchs eine heftige Debatte heran, bei der man darüber streitet, ob dieses öffentliche Anprangern durch die Sportlerin nun angemessen sei oder nicht.</p>
<p>Auf Seite vieler Juristen wird die Kritik hörbar, Friedrich habe die Persönlichkeitsrechte des Täters verletzt, da der Inhalte der besagten Mail eindeutig als privat einzuschätzen galt. Dieser könnte sie aufgrund der Sachlage demnach auf Schadensersatz und Unterlassung verklagen. Auch der Bund Deutscher Kriminalbeamter wolle so ein Verhalten nicht tolerieren.</p>
<p>Wie der Fall jedoch von juristischer Seite tatsächlich gehandhabt wird, das wird sich erst nach einer Anhörung Ariane Friedrichs zeigen. Daraufhin soll eine rechtliche Bewertung stattfinden und erst dann ließe sich über ein Disziplinarverfahren entscheiden. Über das Ergebnis der Prüfung wollte man keine Spekulationen aufstellen und berief sich für die möglichen Folgen auf die gesetzlichen Sanktionen, insofern diese Geldbußen oder einen Verweis vorsehen.</p>
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		<title>Rechtzeitiges Handeln ist wichtig</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 10:08:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gina</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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		<description><![CDATA[Stalking ist eine Form der Gewalt, die nicht untersch&#228;tzt werden sollte. Aus diesem Grund wird geraten, sich schnellstm&#246;glich bei der Polizei zu melden, wenn der Verdacht besteht, gestalkt zu werden. Bei einem Stalkingopfer, hier X. genannt, hat die Staatsanwaltschaft in Z&#252;rich noch rechtzeitig gehandelt. Der Mann, der seiner 50j&#228;hrigen Expartnerin hartn&#228;ckig nachstellte, wurde polizeilich gesucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6286" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-6286" title="&copy; Gina Sanders - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/04/wpid-8dc7e3109bb426062f15469aa317ec44.jpeg" alt="&copy; Gina Sanders - Fotolia.com" width="200" height="133" /><p class="wp-caption-text">&copy; Gina Sanders - Fotolia.com</p></div>
<p>Stalking ist eine Form der Gewalt, die nicht untersch&auml;tzt werden sollte. Aus diesem Grund wird geraten, sich schnellstm&ouml;glich bei der Polizei zu melden, wenn der Verdacht besteht, gestalkt zu werden. Bei einem Stalkingopfer, hier X. genannt, hat die <a href="http://www.staatsanwaltschaften.zh.ch/internet/justiz_inneres/staatsanwaltschaften/de/home.html" target="_blank">Staatsanwaltschaft in Z&uuml;rich</a> noch rechtzeitig gehandelt. Der Mann, der seiner 50j&auml;hrigen Expartnerin hartn&auml;ckig nachstellte, wurde polizeilich gesucht und nun darf er sich auf keiner Art und Weise der Frau n&auml;hern.<br />Weil die Polizei sie nicht erst nahm, wandte sich Stalkingopfer X. an die &Ouml;ffentlichkeit. Dies las Thomas Hansjakob, erster Staatsanwalt des Kantons St. Gallen, setzte sich mit X. in Verbindung und ging dem Fall nach. Aus verschiedensten Gr&uuml;nden wurde dem Fall tats&auml;chlich nicht genug nachgegangen, doch die Staatsanwaltschaft veranlasste eine polizeiliche Fahndung gegen den Expartner der Frau, der ihr wiederholt nachstellte und drohte. Somit wurde er festgenommen und blieb zwei N&auml;chte in polizeilichem Gewahrsam. Letztendlich wurde gegen ihn ein Ann&auml;herungsverbot jeglicher Art ausgesprochen. Nun darf er in keiner Art und Weise Kontakt zu dem Opfer X. aufnehmen. <br />F&uuml;r X. ist dies eine enorme Befreiung. Immer noch w&uuml;rde sie auf der Hut sein, doch sie versp&uuml;re schon eine erste Sicherheit. R&uuml;ckblickend h&auml;tte sie fr&uuml;her handeln sollen. Es sollte sich keine einzige Frau Gewalt antun lassen von ihrem Partner, so X. <br />Ein Ann&auml;herungsverbot k&ouml;nne erteilt werden, damit sich Drohungen und Gewaltvorf&auml;lle nicht wiederholen, so Staatsanwalt Thomas Hansjakob. Seit f&uuml;nf Jahren habe die Konferenz der Staatsanw&auml;lte in St. Gallen ein Programm, um Gewaltt&auml;ter konsequent in die Schranken weisen zu k&ouml;nnen. So werde sich bei Todesdrohungen nicht gefragt, wie erst der Drohende es meint, sondern er wird beim Wort genommen. <br />So kann nur zu hoffen bleiben, dass m&ouml;glichst viele Betroffene sich rechtzeitig melden und das die Zahl der Gestalkten nicht immer weiter ansteigt.</p>
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		<title>Erschreckender Stalking-Fall aus der Schweiz</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 17:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gina</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Derzeit sorgt ein schlimmer Stalking-Fall aus der Schweiz f&#252;r Schlagzeilen: Die anonyme Frau, hier X. genannt, ging mit ihrer bewegten Geschichte an die &#214;ffentlichkeit. Denn sie wusste einfach nicht mehr weiter: Auch die Polizei sah tatenlos zu, wie ihr Ex-Partner ihr Leben bedrohte und sie st&#228;ndig unter Druck setzte. Dabei blieb es auch nicht: Zahlreiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5233" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-5233" title="Â© Klaus Eppele - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/03/wpid-8dc7e3109bb426062f15469aa317ec44.jpeg" alt="Â© Klaus Eppele - Fotolia.com" width="200" height="133" /><p class="wp-caption-text">Â© Klaus Eppele - Fotolia.com</p></div>
<p>Derzeit sorgt ein schlimmer Stalking-Fall aus der Schweiz f&uuml;r Schlagzeilen: Die anonyme Frau, hier X. genannt, ging mit ihrer bewegten Geschichte an die &Ouml;ffentlichkeit. Denn sie wusste einfach nicht mehr weiter: Auch die Polizei sah tatenlos zu, wie ihr Ex-Partner ihr Leben bedrohte und sie st&auml;ndig unter Druck setzte. Dabei blieb es auch nicht: Zahlreiche gewaltt&auml;tige &Uuml;bergriffe hat es bereits gegeben. Die Berufsfrau, Mutter und Gro&szlig;mutter aus dem Raum St. Gallen steht kurz vor dem Zusammenbruch.</p>
<p>Nichts hat gen&uuml;tzt: Eine neue Wohnung, zwei neue Handys, kaum noch Freizeitbet&auml;tigungen, zwei Anzeigen bei der Polizei, Teilnahme an der Opferhilfe, psychiatrische Betreuung. In ihrem Brief an die Zeitung schreibt X. sogar, es sei ihr egal, ob sie von ihrem Ex umgebracht oder schwer verletzt wird &#8211; sie wolle nur noch, dass der Terror endlich aufh&ouml;re. X. kann nicht verstehen, warum ihr die <a href="http://www.swisspolice.ch/d/index.htm" target="_blank">Schweizer Polizei</a> kaum helfen kann.</p>
<p>Ihr Ex ist bereits bekannt: Auch von seinen fr&uuml;heren Partnerinnen hat X. mittlerweile geh&ouml;rt, dass er gewalt&auml;tig wurde und sie nach dem Ende der Beziehung terrorisierte und verfolgte. Der Mann ist 50 Jahre alt, arbeitslos, chronisch depressiv und ein &auml;u&szlig;erst charmanter S&uuml;dl&auml;nder. Erst in den letzten Tagen vor der Trennung &auml;nderte sich die Stimmung: Ihr Ex drohte ihr immer wieder mit dem Tod. Als ein Mann in St. Gallen im vergangenen November seine Frau vors&auml;tzlich mit seinem Auto &uuml;berfuhr, kommentierte er lediglich, da w&uuml;rde sie einmal sehen, wie einfach das ginge. Sechs Wochen lang geht der Mann in die psychiatrische Klinik, die am Ende die Behandlung abbricht, weil er sich als nicht therapierbar und kooperativ erweist.</p>
<p>Erst wenn die Anzeige der Frau vor einem Gericht verhandelt wird, kann die Polizei t&auml;tig werden und X. besch&uuml;tzen. Wie sie die Zeit bis dahin &uuml;berstehen soll, daf&uuml;r interessiert sich die Schweizer Justiz wohl nicht.</p>
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		<title>Polizei betreut Stalking-Opfer</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kavalliersdelikt]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn Ronny S. (Name ge&#228;ndert) sein Facebook-Account &#246;ffnet, hat er bereits 15 neue Nachrichten in seinem Posteingang. Der Inhalt ist prek&#228;r. Details aus seinem Liebesleben, anhand von Statusmeldungen angefertigte Bewegungsprofile, Drohungen und Anschuldigungen. Seine Stalkerin, eine verschm&#228;hte Liebhaberin, besser gesagt seine neurotische Ex-Freundin, terrorisiert den 26-J&#228;hrigen nun seit mehr als einem Jahr.&#160; Ronny erinnert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4291" class="wp-caption alignleft" style="width: 140px"><img class="size-medium wp-image-4291" title="Â© Gina Sanders - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-cbcdf205a5f0d01744ab1000418514fa.jpeg" alt="Â© Gina Sanders - Fotolia.com" width="130" height="195" /><p class="wp-caption-text">Â© Gina Sanders - Fotolia.com</p></div>
<p>Wenn Ronny S. (Name ge&auml;ndert) sein Facebook-Account &ouml;ffnet, hat er bereits 15 neue Nachrichten in seinem Posteingang. Der Inhalt ist prek&auml;r. Details aus seinem Liebesleben, anhand von Statusmeldungen angefertigte Bewegungsprofile, Drohungen und Anschuldigungen. Seine Stalkerin, eine verschm&auml;hte Liebhaberin, besser gesagt seine neurotische Ex-Freundin, terrorisiert den 26-J&auml;hrigen nun seit mehr als einem Jahr.&nbsp;</p>
<p>Ronny erinnert sich noch genau, wie das Ganze angefangen hat. In der gemeinsamen Wohung hatte er es schon lange nicht mehr ausgehalten. Der paranoide Wesenszug seiner ehemaligen Flamme war ihm nicht gleich aufgefallen. Als er eines Tages nach Hause kam, fand er eine, in akribischter Arbeit zusammengepuzzelte Seite aus seinem Tagebuch, dass er am Tag zuvor in den M&uuml;ll geschmissen hatte.&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile nimmt die Verfolgung durch die Stalkerin geradezu groteske Z&uuml;ge an. &#8220;Sie scheint nie zu schlafen&#8221;, meint Ronny, &#8220;Wie ein Tier auf der Lauer, hockt diese kranke Frau hinter den Geranien meines Nachbarn und starrt stundenlang in mein opulentes Wohnzimmer&#8221;</p>
<p>Derartige Vorf&auml;lle h&auml;ufen sich in den letzen Jahren. Gerade durch soziale Netzwerke wie Facebook hat das virtuelle Stalking neue Dimensionen angenommen. Die deutsche Justiz reagierte auf das obsessive Verhalten geschm&auml;hter B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen im Jahre 2007 mit dem sogenannten &#8220;<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__238.html">Nachstellungs-Paragraphen</a>&#8221; (&sect; 238 StGB).&nbsp;</p>
<p>Wer dem Stalker durch vehementes, entschlossenes Auftreten nicht Einhalt gebieten kann, dem kann nur geraten werden, Hilfe bei der &ouml;rtlichen Polizeistation einzuholen. Denn Nachstellen ist keinesfalls ein Kavalliersdelikt. F&uuml;r viele Opfer ist ein geregelter Tagesablauf erschwert, bis gar nicht m&ouml;glich. Der Stalker lauert in jeder Alltagssituation und wird nicht selten sogar handgreiflich.&nbsp;</p>
<p>Erf&uuml;llt der T&auml;ter den Tatbestand des Nachstellens, so kann ihm eine Haftstrafe bis zu drei Jahren drohen.&nbsp;</p>
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		<title>Promis in der Stalker-Falle</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Celine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Szenarios]]></category>
		<category><![CDATA[Halle Berry]]></category>
		<category><![CDATA[Madonna]]></category>
		<category><![CDATA[Magdalena Neuner]]></category>
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		<category><![CDATA[Stalking]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich hat es nicht nur Vorteile, reich, sch&#246;n und ber&#252;hmt zu sein. Viele Promis leiden unter besessenen Fans, die sie verfolgen, bedrohen und sogar in das eigene Heim eindringen &#8211; trotz Z&#228;unen und Bodyguards. Opfer eines Stalkers wurde auch die Pop-Diva Madonna. Der Mann, der sie verfolgt und bedroht hat, wurde 1996 sogar zu zehn [...]]]></description>
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<div id="attachment_4288" class="wp-caption alignleft" style="width: 122px"><img class="size-medium wp-image-4288" title="Â© unpict - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/02/wpid-661e35f9f2a8f5447c0eb8de20d986f1.jpeg" alt="Â© unpict - Fotolia.com" width="112" height="168" /><p class="wp-caption-text">Â© unpict - Fotolia.com</p></div>
<p>Nat&uuml;rlich hat es nicht nur Vorteile, reich, sch&ouml;n und ber&uuml;hmt zu sein. Viele Promis leiden unter besessenen Fans, die sie verfolgen, bedrohen und sogar in das eigene Heim eindringen &#8211; trotz Z&auml;unen und Bodyguards. Opfer eines Stalkers wurde auch die Pop-Diva Madonna. Der Mann, der sie verfolgt und bedroht hat, wurde 1996 sogar zu zehn Jahren Haft deswegen verurteilt. Er hatte der S&auml;ngerin Gewalt angedroht, wollte sie zwingen, ihn zu heiraten. Nach dem Ende seiner Haftzeit wurde er in eine psychiatrische Klinik &uuml;berwiesen. Vor Kurzem fl&uuml;chtete er jedoch aus der Klinik in Norwalk im S&uuml;dosten von Los Angeles. Die zust&auml;ndige Polizei best&auml;tigte dies und warnte, dass der Mann &#8220;hochgradig psychotisch&#8221; sei, wenn er seine Medikamente nicht nimmt. Nach einer Woche haben sie ihn schlie&szlig;lich gefasst und festgenommen.&nbsp;</p>
<p>Madonna muss einen ziemlichen Schock haben, schlie&szlig;lich hat ihr der Stalker damals schon gedroht, dass er ihr &#8220;die Gurgel durchschneiden&#8221; wird. Sie hat sich damals hinter ihren Bodyguards versteckt, aber der Mann ist in ihre Villa eingedrungen. Ein Wachmann der Popdiva konnte ihn aufhalten, der Stalker wurde durch zwei Sch&uuml;sse verletzt. &Uuml;ber seine Flucht hat sie sich noch nicht ge&auml;u&szlig;ert.&nbsp;Anders als <a href="http://www.gala.de/starbase2/index/profile/name/Halle+Berry/biografie/Halle+Berry">Halle Berry</a>: Auch sie wurde von dem gleichen Mann damals bedroht. Jetzt reagiert sie offenbar auf dessen Flucht und will mit ihrem Verlobten und ihrer Tochter nach Frankreich auswandern.&nbsp;</p>
<p>Allerdings laufen nicht nur Hollywood-Divas Gefahr, Stalking-Opfer zu werden. Auch die deutsche Biathlon-Weltmeisterin Magdalena Neuner hatte schon derartige Probleme. Der Stalker, der sie mehrfach bel&auml;stigt hat, wurde in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen. Der 44-J&auml;hrige war 2010 sogar auf Neuners Balkon geklettert und hatte an ihr Fenster geklopft. Die Sportlerin erlitt einen Schock und verst&auml;ndigte die Polizei.</p>
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		<title>Statistik &#8211; Stalking in Großstädten</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 13:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victoria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafanzeigen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem ver&#246;ffentliche eine Studie die Ergebnisse dar&#252;ber, wie gro&#223; die Wahrscheinlichkeit ist in einer deutschen Gro&#223;stadt gestalkt zu werden. Dabei wurde das Ergebnis so ermittelt, dass man sich die Anzeigen pro 100 000 Anwohner wegen Nachstellung und Stalking anschaute. Dabei gab es &#252;berraschende und vor allem auch deutliche Ergebnisse. So liegt K&#246;ln in dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3248" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3248" title="Â© detailblick - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-8dc7e3109bb426062f15469aa317ec44.jpeg" alt="Â© detailblick - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Â© detailblick - Fotolia.com</p></div> Vor kurzem ver&ouml;ffentliche eine Studie die Ergebnisse dar&uuml;ber, wie gro&szlig; die Wahrscheinlichkeit ist in einer deutschen Gro&szlig;stadt gestalkt zu werden. Dabei wurde das Ergebnis so ermittelt, dass man sich die Anzeigen pro 100 000 Anwohner wegen Nachstellung und Stalking anschaute. Dabei gab es &uuml;berraschende und vor allem auch deutliche Ergebnisse. So liegt K&ouml;ln in dieser Studie mit geh&ouml;rigem Abstand vorn und ist somit die Gro&szlig;stadt in Deutschland in der man am meisten damit rechnen muss gestalkt zu werden. Absolutes Schlusslicht ist dabei N&uuml;rnberg. Dabei sind die Unterschiede der Zahlen schon gravieren. So wurde in K&ouml;ln nach den oben genannten Angaben ein Wert von &uuml;ber 142 ermittelt, w&auml;hrend in N&uuml;rnberg lediglich 16 Anzeigen auf 100 000 Einwohner wegen solcher F&auml;lle eingingen. Die Hauptstadt Berlin liegt dabei auf dem 6ten Platz und weist einen Wert von 66,2 auf, was nicht einmal die H&auml;lfte des Spitzenreiters K&ouml;ln ist. So sind K&ouml;ln und der Zweite Leverkusen die einzigen beiden St&auml;dte die einen Wert &uuml;ber 100 erlangen. Auf den beiden Pl&auml;tzen dahinter folgen zwei ostdeutsche St&auml;dte, wobei diese mit Rostock 99 und Magdeburg 73 deutlich geringere Zahlen aufweisen und so zeigen, dass vor allem im Ruhrpott eine hohe Quote zu sein scheint.</p>
<p>Verhaltenspsychologen erkl&auml;ren das Ergebnis als wenig &uuml;berraschend. So tritt <a href="http://berlinerstalkingselbsthilfe.de/?page_id=4" target="_blank">Stalking</a> vor allem in den Gebieten auf in den zum einen eine gro&szlig;e Anonymit&auml;t herrscht und zum anderen eine gro&szlig;e Scheidungsrate. So ist N&uuml;rnberg eben eine gro&szlig;e Stadt mit Kleinstadtflair die vermittelt, dass jeder jeden kennt und somit die Verbrecherrate allgemein sehr niedrig ist. Die Scheidungsrate ist K&ouml;ln dabei allgemein sehr hoch und gerade Liebeskummer ist h&auml;ufig ein Grund f&uuml;r Stalking da man entweder sehr anh&auml;nglich wird oder sich aber r&auml;chen m&ouml;chte.</p>
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		<title>London: Klinik für Stalker eröffnet</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Celine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Psychiatrie]]></category>
		<category><![CDATA[Stalker]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3299" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-3299" title="Â© SePp - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2012/01/wpid-7572daa15be85f76804add6c03dc0b6f.jpeg" alt="Â© SePp - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">Â© SePp - Fotolia.com</p></div>
<p>Nicht nur bekannte Teenie-Bands wie Tokio Hotel, die gezwungen waren, aufgrund eines militanten Stalkers mehrere Male ihren Wohnsitz zu &auml;ndern. Vor allem im privaten Bereich, von der &Ouml;ffentlichkeit ungesehen, fallen immer mehr Menschen einem Stalker zum Opfer. Sie werden verfolgt, bedr&auml;ngt und zum Teil massiv bedroht und beleidigt. Eine Studie ergab, dass drei Viertel aller Opfer, die von einem fr&uuml;herem Partner umgebracht wurden, zuvor von selbigem auch bedr&auml;ngt und bel&auml;stigt worden waren.<br />Aufgrund dieser stetig wachsenden Zahlen und Vorf&auml;lle, wurde in London im Dezember vergangenen Jahres eine Klinik eigens f&uuml;r Stalker eingerichtet. Dabei beruft man sich auf Untersuchungen, die Hinweis darauf geben, dass Medikamente wie Anti-Depressiva sowie auch Verhaltenstherapien und Training im Bereich Sozialkompetenz ma&szlig;gebend hilfreich f&uuml;r Stalker sind. So ist man der &Uuml;berzeugung, Leben retten zu k&ouml;nnen, indem man Stalkern Hilfe zukommen l&auml;sst.</p>
<p>Die neuartige Spezialabteilung befindet sich nun im <a href="http://www.stewardhealth.org/St-Annes-Hospital" target="_blank">St. Ann&acute;s Hospital</a> im n&ouml;rdlichen London. Um die Arbeit zu erleichtern und intensivieren, will man seine Patienten hier in vier unterschiedliche Kategorien einteilen. Zu einer Kategorie z&auml;hlen jene, die von ihrem bereits einmal zur&uuml;ckgewiesen wurden und ihm dies nun nachtragen. Wenn das Opfer sich nicht bereit erkl&auml;rt, seinen Nachsteller zur&uuml;ckzunehmen, werden Strafen daf&uuml;r ausge&uuml;bt, die sich im Stalking &auml;u&szlig;ern. Zu einer weiteren Kategorie z&auml;hlen solche Verehrer, die autistische Verhaltensmuster aufweisen und dahingehend Hilfe brauchen. Weiterhin gibt es Stalker, die krankhaft besessen von ihrem Opfer sind und andere, die sich wie J&auml;ger verhalten und oftmals mit Handschellen und Seilen bei ihrem Vorgehen erwischt werden.</p>
<p>Auf diese Weise teilen die behandelnden Psychiater des St. Ann&acute;s Hospitals die Patienten und gleichzeitigen T&auml;ter in Gruppen ein, um intensiver und erfolgreicher mit ihnen arbeiten zu k&ouml;nnen. Denn bisher wurden nur jene T&auml;ter behandelt, bei denen ein anderes psychisches Problem nachgewiesen werden konnte.</p>
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		<title>Stalkingattacken mit fatalen Folgen</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 17:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victoria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>

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		<description><![CDATA[L&#228;nger als zwei Wochen k&#228;mpften &#196;rzte auf der Intensivstation in Leipzig um das Leben einer 25-j&#228;hrigen Arabistik-Studentin.&#160; Doch trotz aller Bem&#252;hungen erlag die junge Frau nach langer Zeit im Koma ihren schweren Verletzungen.&#160; Am 8. November wurde Franziska S. blut&#252;berstr&#246;mt in einem Studentenwohnheim vorgefunden, wo sie offenbar einem Stalker zum Opfer gefallen war. Einige Tage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>L&auml;nger als zwei Wochen k&auml;mpften &Auml;rzte auf der Intensivstation in Leipzig um das Leben einer 25-j&auml;hrigen Arabistik-Studentin.&nbsp; Doch trotz aller Bem&uuml;hungen erlag die junge Frau nach langer Zeit im Koma ihren schweren Verletzungen.<br />&nbsp; <br />Am 8. November wurde Franziska S. blut&uuml;berstr&ouml;mt in einem Studentenwohnheim vorgefunden, wo sie offenbar einem Stalker zum Opfer gefallen war. Einige Tage sp&auml;ter wurde ein nur wenige Jahre &auml;lterer Chemie-Student mit dem vorl&auml;ufigen Verdacht auf versuchten Totschlag festgenommen und kam in Untersuchungshaft.<br />Schon vor zwei Jahren soll der Berliner sich in die junge Studentin verliebt haben und dr&auml;ngt sich ihr nach Abweisung, mit Mails, SMS und Geschenken auf. Franziska S. zeigte den Stalker sogar mehrmals bei der Polizei an. Am 9. November dann soll er seinem Opfer dann im Studentenwohnheim aufgelauert sein und ihr mit einem Hammer den Sch&auml;del eingeschlagen haben. Zeugen wollen den 27-j&auml;hrigen zur mutma&szlig;lichen Tatzeit vom Wohnheim fl&uuml;chten sehen und die Polizei ermittelt derzeit nun wegen Mord.</p>
<p>Im Fr&uuml;hjahr wurde <a href="http://www.bild.de/news/inland/messer/opfer-buesra-angst-bild-besuch-17991758.bild.html" target="_blank">einer 17-j&auml;hrigen in Berlin</a> von ihrem Ex-Freund der Bauch aufgeschlitzt, weil diese sich endg&uuml;ltig von ihm trennen wollte. Mit der Drohung, dass sie beim n&auml;chsten Mal tot w&auml;re, stach er ihr das Messer in den Bauch und hinterlie&szlig; eine Wunde, an der Basra A. fast verblutete. Dennoch klagte man den 19-j&auml;hrigen T&auml;ter lediglich wegen gef&auml;hrlicher K&ouml;rperverletzung an und verurteilte ihn zu zwei Jahren und vier Monaten Haft.</p>
<p>Deutschlandweit kommt es zu zahlreichen Vorf&auml;llen, bei denen vor allem Frauen Stalking-Opfer werden. Doch Untersuchungen zeigten, dass, wie auch bei den beiden jungen Frauen, am h&auml;ufigsten Personen betroffen sind, die eine Beziehung mit dem T&auml;ter beendet oder einen Beziehungswunsch seinerseits abgewiesen haben. Mehr als 90 % der Opfer sind weiblich und nicht vorzugsweise Prominente, vor allem auch Berufsgruppen mit Kundenverkehr, Patienten oder Klienten k&ouml;nnen schnell zu Betroffenen werden.</p>
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		<title>Fall vor Gericht: 7 Jahre vom Ex gestalkt</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 15:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Victoria</dc:creator>
				<category><![CDATA[bekannte Fälle]]></category>
		<category><![CDATA[Geldstrafe]]></category>
		<category><![CDATA[Opfer]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Therapie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sieben Jahre lang verfolgte und beobachtete der Diplom-Ingenieur Franz A. seine Ex-Freundin Maria K. Der 53-J&#228;hrige ist der Frau mehrmals hinterher gezogen, als sie ihre Wohnung in M&#252;nchen gewechselt hat, beobachtete sie mit dem Fernglas, f&#252;hrte ein detailliertes Tagebuch &#252;ber ihre Aktivit&#228;ten und verfolgte sie im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Manchmal warf er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1987" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-medium wp-image-1987" title="© Klaus Eppele - Fotolia.com" src="http://www.00spider.de/wp-content/uploads/2011/12/wpid-8dc7e3109bb426062f15469aa317ec442.jpeg" alt="© Klaus Eppele - Fotolia.com" width="200" height="186" /><p class="wp-caption-text">© Klaus Eppele - Fotolia.com</p></div>
<p>Sieben Jahre lang verfolgte und beobachtete der Diplom-Ingenieur Franz A. seine Ex-Freundin Maria K. Der 53-J&auml;hrige ist der Frau mehrmals hinterher gezogen, als sie ihre Wohnung in M&uuml;nchen gewechselt hat, beobachtete sie mit dem Fernglas, f&uuml;hrte ein detailliertes Tagebuch &uuml;ber ihre Aktivit&auml;ten und verfolgte sie im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Manchmal warf er ihr im Vorbeifahren einen Strau&szlig; Rosen vor die F&uuml;&szlig;e. Das Opfer erz&auml;hlt: &#8220;Ich hatte solche Angst, dass ich die Wohnung kaum noch verlassen habe. Ich war teilweise arbeitsunf&auml;hig&#8221;.<br />Selbst ein richterliches Kontaktverbot konnte ihn nicht davon abhalten, Maria K. nachzustellen: 2006 erhielt er die Anordnung, sich ihr nicht mehr zu n&auml;hern, 2010 wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt, doch erst im April 2011 wurde er vorl&auml;ufig festgenommen. Auf seinem Laptop fand die Polizei eine Datei mit dem Namen &#8220;Maria &#8211; Sporadische Beobachtungen&#8221;, die fast 100 doppelt bedruckte Seiten mit Informationen &uuml;ber das Opfer enth&auml;lt (&#8220;7.05 Uhr: Das Licht geht bei Maria an.&#8221;). Franz A. tr&auml;umte von einer gemeinsamen Zukunft mit Kind. Seine Wohnung war familiengerecht, im Schlafzimmer stand das Ehebett und das Kinderzimmer war vollst&auml;ndig eingerichtet.&nbsp;</p>
<p>Nach seiner Festnahme hat sich Franz A. in station&auml;re Therapie begeben und sein Unrecht erkannt: &#8220;Es tut mir leid. Erst durch die Therapie habe ich eingesehen, dass ich etwas Schlimmes getan habe&#8221;. Das Richterurteil: Ein Jahr Haft mit Bew&auml;hrung. A. muss sich eine Wohnung suchen, die mindestens zwei Kilometer von der des Opfers entfernt liegt, weiter in Therapie gehen und darf sich Maria K. nicht mehr als auf 100 Meter n&auml;hern.&nbsp;</p>
<p>Das Verhalten von A. entspricht dem typischen <a href="http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/stalking.html" target="_blank">Muster eines Stalkers</a>. Er sammelt Informationen, um es stellen zu k&ouml;nnen. Meistens handelt es sich um F&auml;lle von gescheiterten Beziehungen bzw. zur&uuml;ckgewiesenen Avancen, manchmal trifft es aber auch Arbeitskollegen oder Nachbarn.&nbsp;</p>
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