So schauts aus
Moin, Ich bin der Lenz, eigentlich Lorenz und komme aus dem beschaulichen Gotha und bin nun seit einem Jahr im weniger beschaulichen Berlin. Eigentlich wollte ich ja hier studieren aber ich kann mich nach wie vor nicht entscheiden, was denn nun sinnvoll wäre. Zu erst wollte ich ein wenige Zeit hier verbringen, dann ging mir das Geld aus und weil ich mit meinen Jobs beschäftigt war verpasste ich doch tatsächlich mich zu bewerben. Jetzt wo ich hier nun schon ein Jährchen bin muss ich sagen, dass es gut ist das es so gekommen ist. Mit 20 ist man ja unter den Studenten noch einer der Jüngsten und es scheint als ob nur die wenigsten wissen was sie einmal mit ihrem Bachelor anfangen wollen. Viele haben mir auch schon erzählt das sie nach dem Studium etwas ganz anderes gemacht haben. Neulich erzählte mir jemand das einige Beknnte gelegentlich im Taxi wieder trifft, wenn sie ihn nachts nach hause Fahren, obwohl sie studiert haben. Tja so ist das eben, unverhofft kommt oft.
Versuchungen der Großstadt
Moinsen, Kennt ihr den Unterschied zwischen Stadt und Land? Auf dem Land hat man Geld, aber nichts was man kaufen könnte und in der Stadt hat man alles, alles außer Geld. Zum Beispiel Schreibwarenläden, die Gibt es auch in Gotha aber weil die Nachfrage nicht so groß ist, gibt es so manch Coole Sachen einfach nicht. Bei meinem Letzten Heimataufenthalt unterhielt ich mich mit der Verkäuferin in einem Laden über Copic Market und sie meinte das sie die selber toll fände aber keinen Absatz dafür fände. Schade eigentlich denn bis auf den exorbitanten Preis, 5€ pro stück bei rund 300 Farben, sind die Dinger echt gut. Jedenfalls sind das so Sachen die man in Berlin ohne Mühe Finden kann, noch viel schneller findet man bei der Gelegenheit aber den Boden seines Portmonees.
Essen
Essen Min, äsen in Berlin ist schon was Feines, mal abgesehen davon das die "Thüringer Bratwurst" hier bei weitem nicht so gut schmeckt. Änderst als in Gotha wo es die üblichen generischen Chinesen und die üblichen anderen verdächtigen gibt. Hier aber wird man erschlagen von der Vielfalt. Gut, im ersten Moment sieht man hier auch nur Pizza und Dönerbuden, aber wenn man etwas genauer hinsieht und sich etwas umhört findet man Sachen, wie man sie vielleicht nicht erwartet hätte. Zum Beispiel war ich neulich in einem Chinesischen Restaurant und war überrascht. Statt der üblichen 0815 Gerichte gab es Feuertopf und Erdnüsse in Essig. Generell sah die Karte alles andere als gewöhnlich aus. Es gab eine viel größere Auswahl als ich sie bisher kannte und einige der Gerichte habe ich so vielleicht einmal im Fernsehen gesehen. Man könnte quasi die ganze Zeit damit verbringen Fremde Küchen zu probieren, aber irgendwann hat man, oder zumindest ich, keine Lust mehr darauf. Deutsche Restaurants scheinen hier in der Hauptstadt sehr Dünn gesät zu sein. Ich kenne einen kleinen Deutschen Imbiss und bin sicher auch schon oft an Deutschen Restaurants vorbeigelaufen aber all das steht im Keinem Verhältnis zueinander. Wie dem auch sein, mein Persönlicher Favorit ist und Beint die Burgerbude am Kottbuser Tor. Der Preis ist erschwinglich und das was man schließlich dafür bekommt überzeugt absolut. Nenn Burger der Satt macht, Fritten die gut gewürzt sind, eben überzeugend auf ganzer Linie. Was mich auch voll überzeugt hat ist der Koreaner am Adenauerplatz. Dort kann man sich mittags für um die 6€ beim Mittagsbuffet vollstopfen. Täglich wechselnde Gerichte Drogen dabei für Abwechslung und sollte man zu spät sein Für das Mittagsbuffet, so kann man noch von der Karte bestellen. Das beste Essen und da stimmen mir sicherlich einige da draußen zu, ist aber immer noch die gute Hausmannskost von Oma.
Finale
Ich glaube nichts und niemand entgeht dieser tage der WM. Schätze selbst in einem nordkoreanischen Arbeitslager ist die WM schon pressend. Spätestens wenn die Mannschaft dann dort angekommen ist kommt auch der Fussballhype ins Lager.
Mein erstes Auto
Seit ich in der 12 Klasse meine Fahrerlaubnis machte, besaß ich einen alten Ford Fiesta in rot. Es war eine Hassliebe, denn obwohl er mir Mobilität gab raubte er mir oft den Verstand.
Summer in the City
Ich weiß nicht wie es Anderen Leuten geht, aber ich finde es schrecklich den Sommer in der Großstadt verbringen zu müssen. Hier wird es glutheiß und wenn man sich mal in die Sonne legen will muss man auch gleichzeitig raus unter die Leute. Ich habe normalerweise kein Problem damit viele Menschen um mich zu haben, doch wenn ich mich nachmittags in die Sonne legen will um einfach nur zum faulenzen, dann sind da überall Leute. Von daheim bin ich das so gewinnt, das ich mich bei bedarf einfach in den garten gepackt hab und meine Ruhe hatte.
Computer
Wir kennen sie, wir lieben sie und wenn sie alt geworden sind tauschen wir sie aus. Ganz so wie Dieter Bohlen mit seinen Tön… ich meine natürlich Freundinnen. Mein fall ist gerade der, das mein Computer vor kurzem das Zeitliche gesegnet hat. er war zwar weder schnell, noch leise und eigentlich nur Brutstätte des Zorns (wer regt sich nicht von Zeit zu Zeit über seinen Computer auf?) doch war er bedeutend schneller als mein altes Notebook, das ich nutze.